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Mein Angebot erstreckt sich auf die im Folgenden näher skizzierten Qi Gong-Übungssets, die kurze und die lange Form des Wu Stils, das Kreislaufen, den Ersten Handwechsel des Ba Gua nach Bruce Frantzis, sowie die lange Form des Yang Stils nach K. H. Chu.
Drache & Tiger
Schon seit 1500 Jahren üben Millionen Chinesen diese medizinische Qi Gong-Form, um Gesundheit und Lebenskraft zu erhalten und Entspannung zu erlangen. In China werden die Drachen & Tiger-Übungen vielfach in der Krebsbehandlung angewendet. Die schweren Nebenwirkungen von Chemotherapie und radioaktiven Behandlungen werden gelindert. Die Übungen unterstützen auch die Rekonvaleszenz nach Operationen. Es ist das leichteste, vollständige Qi Gong-Set, relativ schnell zu erlernen und - selbst bei nicht ganz korrekter Ausführung - mit dem größten Nutzen anwendbar. Man entwickelt ein Gefühl für das äußere Energiefeld des Körpers, die Aura. So haben Anfänger die beste Chance, schnell zu spüren, was Qi ist und wie es sich verhält.
Die einzelnen Bestandteile des Übungssets aktivieren den linken und rechten Energiekanal des Körpers, gleichen aufsteigende und absinkende Energien aus, lösen stagnierende Energien in Körper und Aura, fördern die Balance und wirken spezifisch auf bestimmte Körperpartien wie etwa den Schultergürtel oder die Beine.
Öffnen der Energietore des Körpers
Dieses Übungsset befasst sich ausführlich mit einer Reihe von Energiezentren und -kanälen des Körpers, die teilweise mit Akupunkturpunkten und -meridianen übereinstimmen.
Es besteht aus mehreren Einzelübungen :
- Der Auflösungsprozess wird ruhig stehend ausgeführt. Man lernt, Blockaden im Körper zu erspüren und aufzulösen, indem man Energie von oben nach unten - mühelos wie Wasser - durch den Körper fließen lässt.
- Bei der dynamischen Übung der Wolkenhände lernt man, den Rumpf des Körpers mit den Extremitäten zu einer Einheit zu verbinden, korrekt auszurichten und koordiniert zu bewegen. Dabei werden die Organe massiert und tiefes Körpergewebe geöffnet. Durch die Gesamtbewegung wird der Flüssigkeitshaushalt, die Energiebewegung, die Funktion der Organe und das Nervensystem beeinflusst.
- Die Kuapumpe energetisiert Becken und Beine. Sie verwurzelt nach unten. Die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit wird durch diese pumpende Übung stark in Bewegung gebracht.
- Die Wirbelsäulen-Dehnung ist die optimale Hilfe bei allen Rückenproblemen, die z.B. durch Schreibtischarbeit oder Fehlhaltungen verursacht wurden.
- Die 3 Schwünge stärken und energetisieren die Organe und die Gelenke :
- Der 1. Schwung bearbeitet vor allem den unteren Teil des Rumpfes vom Becken an abwärts (unter anderem Organe wie Dünn- und Dickdarm, Geschlechtsorgane, Blase) und die Beine.
- Der 2. Schwung energetisiert vom Becken an aufwärts bis zum Solar Plexus, also Nieren, Milz, Leber, Magen, Pankreas, auch Drüsen wie die Nebennieren.
- Der 3. Schwung schließlich aktiviert den oberen Körperteil, also Lungen, Herz und Gehirn. Er stärkt vor allem die Halswirbelsäule und lockert den gesamten Schulterbereich.
Die gesamte Übungsfolge wird umfassend beschrieben in dem Buch von Bruce K. Frantzis, veröffentlicht im Windpferd Verlag als "Die Energietore des Körpers öffnen - Der Weg zur Meisterschaft".
Vereinigung von Himmel & Erde
Der zentrale Punkt bei der "Vereinigung" ist das Öffnen und Schließen der Gelenke und Körperhöhlungen. Dieses Öffnen und Schließen findet in zwei kreisförmigen Bewegungsabfolgen statt, dem Großen und dem Kleinen Himmlischen Kreislauf. Diese werden zusätzlich mit dem Atem koordiniert.
Bei beiden Kreisläufen wird die Wirbelsäule zu einem C-ähnlichen Bogen geformt und wieder aufgerichtet. Das bedingt neben einer Flexibilisierung von Bändern, Sehnen und Muskeln der Wirbelsäule auch eine starke Stimulation der Bewegung der Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umspült. Auch die Lymphe wird durch die Kompression der Lymphknoten im Leisten- und Achselbereich bewegt wie mit einer Pumpe. Nicht zuletzt wird der Blutkreislauf angeregt.
Götter spielen in den Wolken
Dieses Qi Gong-Set besteht aus 6 Bewegungen und integriert alle 16 Nei Gong-Komponenten. Es beinhaltet somit alle Prinzipien aus den vorherigen Qi Gong-Übungen und sollte daher als letztes gelernt werden. Da es aber einfache und sehr schöne Bewegungen sind, kann man es auch vorher lernen und die einzelnen Komponenten nach und nach einfügen. Unter anderem reinigt und stabilisiert es den Zentralkanal, stärkt die Knochen und aktiviert die Tiefenatmung. Das Gehirn wird energetisiert genauso wie die Drei Tantiens und die Wirbelsäule.
Daoistische Atmung
Atmen kann eigentlich jeder. Die volle Lungenkapazität auszunutzen, ist jedoch nicht weit verbreitet. Ein daoistischer Atemzug bewegt im Idealfall den gesamten Körper.
In meinem Kurs lernt man zunächst eine kreisförmige, ununterbrochene Atembewegung ohne Beginn und ohne Ende, die von unserer ganzen Aufmerksamkeit begleitet wird. Wir lenken das Bewusstsein immer tiefer in die Körpermitte hinein. Dabei werden auch die inneren Organe, besonders das Herz sanft massiert. Der wohltuende Einfluss einer ganz natürlichen und entspannten, tiefen und ruhigen, kontinuierlichen Atmung auf das allgemeine Wohlbefinden liegt auf der Hand. Solch eine Atmung reinigt das Nervensystem von Stress und Anspannung. Bruce K. Frantzis nennt seine Form der daoistischen Atmung "longevity breathing", also Atmung für ein langes Leben.
Tai Chi Chuan – Wu Stil
Tai Chi Chuan entspannt und reguliert das Zentrale Nervensystem. Es löst körperlichen und emotionalen Stress, fördert die Koordination, das Gleichgewicht, das Körpergefühl und führt zu allgemeinem Wohlbefinden. Tai Chi Chuan energetisiert den ganzen Körper und gibt ihm mehr Qi. Während jeder Tai Chi-Form werden alle Muskeln, Sehnen und Bänder sowie die Gelenke aktiviert. Deren Spannungen und Knoten werden gelöst. Alle Lymphgefäße und inneren Organe werden massiert sowie die verschiedenen Kreisläufe im Körper angeregt. Dadurch wird man widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Belastungen aller Art, die Kräfte von Yin und Yang kommen ins Gleichgewicht.
Die Kurzform
Bruce Frantzis entwickelte aus der langen Form des Wu Stils eine Kurzform, die aus lediglich 16 Bewegungen besteht. Diese dauert nur etwa 5 Minuten und benötigt viel weniger Raum als die lange Form. Bruce wurde von seinem Lehrer Liu Hung Chieh ausdrücklich zu dieser Innovation ermuntert, um das Tai Chi Chuan im Westen auch Leuten zugänglich zu machen, die zu wenig Zeit haben, um sehr komplexe Formen zu erlernen. In die Kurzform flossen die wichtigsten Prinzipien der Qi Gong- und Nei Gong-Übungen. So sind z. B. korrekte Ausrichtung, Öffnen und Schließen der Gelenke, Dehnung der Gewebe, Arbeit mit Meridianen und Energiekanälen etc. in der Kurzform enthalten. Die Kennzeichen des Wu Stils gegenüber den ebenfalls populären Stilen der Chen- und der Yang-Familien sind kleinere Bewegungen und relativ hohe Stände, d.h. man muss nicht so tief in die Hocke gehen. Dies ermöglicht auch älteren oder aus welchen Gründen auch immer weniger sportlichen und gesunden Menschen einen Einstieg in das Tai Chi Chuan. Die Bewegungen des Wu Stils zielen mehr in die Tiefe des Körpers als die der eher kampforientierten Stile. Das macht den Wu Stil so besonders geeignet für gesundheitsorientierte und spirituelle Anwendung.
Die Langform
wurde von Wu Jien Chuan entwickelt. Sie dauert ca. 30 Minuten und jede Bewegung verstärkt die Vorige. Deshalb bringt es weit mehr Nutzen die Langform einmal „zu laufen“ als die Kurzform viele Male zu wiederholen.
- Teil
Der erste Teil der Langform beinhaltet alle Bewegungen der Kurzform. Es wird das Körpergewebe und die Energie des oberen Körperteils geöffnet, speziell Nacken und Schultern. - Teil
In diesem Teil wird das Gewebe und die Energie der Beine geöffnet und starke Verbindung zum Boden geschaffen. - Teil
Im letzten Teil werden die Beine, Arme und der Torso, also der ganze Körper miteinander verbunden. Das Gewebe, die Energie der Wirbelsäule und der inneren Organe wird geöffnet.
Die lange Form des Yang Stils
Der Yang-Stil ist der im Westen bekannteste und am weitesten verbreitete Tai Chi-Stil. Die Form dauert etwa eine halbe Stunde und ist im Gegensatz zu kurzen Formen entsprechend wirkungsvoller. Man bewegt sich in großen, ausladenden, ästhetischen Kreisen, die v.a. den äußeren Energiekörper, die Aura ansprechen. Das Körpergewebe wird gedehnt und geöffnet. Später dringt man weiter in das Körperinnere vor. Somit ist der Yang-Stil eine gute Vorbereitung für interne Übungen wie das Nei Gong.
Ich biete die lange Form des Yang-Stils in der Tradition nach K.H. Chu an.
Die Form besteht aus drei Teilen:
- Guter Kontakt zur Erde, Verwurzelung nach unten wird hergestellt.
- Durch Aufrichtung des Körpers und verschiedene Kicks entsteht Verbindung zum Himmel.
- Der dritte Teil symbolisiert den Menschen zwischen Himmel und Erde. Er verbindet die beiden vorigen Teile mit tiefen und hohen Bewegungen.
Ba Gua Chang, Kreislaufen und 1. Handwechsel
(Circle Walking, First Palm Change)
Wie die anderen Inneren Kampfkünste aus China ist auch Ba Gua gut für die Gesundheit. Doch es wird auch als Kampfkunst und in der Meditation eingesetzt. Ba Gua ist dynamisch und voller Energie, aber doch entspannt, sowohl langsam als auch schnell. Es basiert auf dem Gehen im Kreis und häufigen Richtungswechseln. Man trainiert Geschicklichkeit und Ausdauer. Körper und Geist lernen flexibel auf die wechselnden Umstände des Lebens zu reagieren. Bevor man die insgesamt 8 Handwechsel erlernt, sollte man das Kreislaufen mit verschiedenen Armpositionen üben. Der 1. Handwechsel kann in 2 verschiedenen Versionen ausgeführt werden. Sie sind die Grundlagen für alle späteren Übungen des Ba Gua.
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